Mein Weg zur Astrologie

Seit über 45 Jahren beschäftige ich mich mit Astrologie. Das fühlt sich an wie eine halbe Ewigkeit. Dabei ging ich durch emotionale Höhen und Tiefen, verfrachtete mehrmals meine Bücher wütend in den Keller, weil die Frage des eigenen Willens nicht zu beantworten war, und fand immer wieder den Weg zurück.

Die Astrologie ist eine große Liebe von mir. Sie hat mich gelehrt, die Sternzeichen im Zusammenhang mit den wichtigen Themen im Leben eines Menschen zu verstehen. So als wäre sie eine weise, alte Frau, die ihre Fäden spinnt und somit ein ganz persönliches Schicksalsnetz im Hintergrund eines Lebens parat hält. Aus diesem Netz können wir so viel über uns erfahren.

Meine erste Horoskop-Beratung einer Astrologin schenkte mir meine Mutter zum 18. Geburtstag. Ich war wie vom Blitz getroffen und wusste sofort, dass ich alles lernen wollte, was es zu lernen gab. Die Astrologie war nie ein Hobby, sie war immer Berufung für mich. Sie war ein Weg, mich selbst und die Welt besser zu verstehen.

Auf Anraten meiner damaligen Astrologin suchte ich (in Antiquariaten) nach den drei Lehrbüchern von Herbert Freiherr von Klöckler von 1929 und studierte diese meistens in der Nacht. Unter tags war ich mit dem Jurastudium beschäftigt. Was für ein Unterschied. Aber ein wichtiger.

Diese Bücher waren die Hölle. Das war in den Jahren zwischen 1976 und 1979. So viel Mathematik! Damals gab es noch keine Astrologie-programme oder Vorlagen. Alles musste selbst errechnet und gezeichnet werden. Eine gute Schule. Nach drei Jahren war ich mit dem Lernstoff durch. Ab dann las ich jedes Buch, das ich ergattern konnte.

Sowohl die Juristerei als auch die Astrologie haben mich ein Leben lang rational denken lassen und alles zu hinterfragen, was es gibt. Das ist eine gesunde Einstellung, ohne der sich Astrologen gerne in Spekulationen verrennen. Man muss bei der Wahrheit bleiben.

Als ich nach 8 Jahren des Selbst-Studiums der Astrologie ein Ehepaar kennenlernte, das einen Astrologie Kurs anbot, meldete ich mich freudestrahlend an. Endlich hatte ich Lehrer gefunden. Doch bereits nach der ersten Stunde meinten die Beiden, ich sei überqualifiziert, weil ich schon so viel wusste, was ich natürlich nicht so sah. Wir wurden gute Freunde und tauschten uns jahrelang aus.

Mit aktiven Horoskop Beratungen begann ich dann einige Jahre später. Im Freundeskreis versteht sich, denn damals war die Gesellschaft noch keineswegs offen für diese alte Kunst. Aber davon ein andermal.

Es gab eine Zeit, in der tauchte ich jahrelang in das Studium der Elemente ein. Ich wollte wissen, was es bedeutet, dass zum Beispiel das Sternzeichen Fische ein Wasserzeichen ist. Was bedeuten Wasser, Feuer, Luft und Erde wirklich? Bei jeder Gelegenheit dachte ich nach. Immer wieder betrachtete ich Wasser und ließ es durch meine Finger rinnen. Es dauerte lange bis ich verstand, dass Wasser härter als Stein ist. Und so weiter. Meine Reise ist ein einziges Abenteuer. Und seit ich genug Freiraum habe, in Pension bin, halb in Salzburg und halb in Indien lebe und über Zoom mit der ganzen Welt verbunden bin, halte ich professionelle Beratungen mit dem Ziel, meinen Klient:innen zu helfen Ihr Leben zu gestalten.

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